Weindaten-Kommunikation 4.0

Weindaten dezentral erheben. Weindaten zentral sammeln. Ergebnis: Eine gemeinsame und kostenfreie Weindatenbank

Weininformationen entstehen dezentral

Jeder Akteur entlang der Wein-Wertschöpfungskette generiert in seiner Tätigkeit neue Weininformationen oder erweitert bereits bestehende Weinproduktdaten. Alle Beteiligten sind somit wichtige Weininformationszulieferer und/oder –Weiterentwickler. Es fängt mit dem Winzer an, der die Basisdaten (wie beispielsweise Süßegrad, Herkunft, Lage, etc.) seines Weines generiert. Weinhändler aber auch Weinprämierungsagenturen, Bioverbände, Weinverlage oder Weinmessen generieren im Rahmen ihrer Arbeit neue zusätzliche Weinproduktinformationen (bspw. Zertifizierungen, Preise, Auszeichnungen, Marketingdaten, etc.). All diese Weininformationsdaten müssen stets aktuell sein und fehlerfrei vorliegen, damit die zuständigen Akteure diese benutzen können. Da die Weindaten-Generierer der jeweiligen Weininformationen an der Datenquelle sitzen, haben diese zwangsweise eine nicht messbare Fehlerrate. Dieser Logik folgend, macht es nur Sinn, wenn die Weindaten-Erheber auch diejenigen sind, die die Weinproduktdaten bereitstellen – oder im Falle des WINs, die selbsterhobenen Weininformationsdaten in die Weindatenbank einspeisen. Dasselbe gilt für eventuelle Änderungen bestehender Weindaten. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die bereitgestellten Weininformationsdaten stets aktuell und vor allem fehlerfrei vorliegen.

Sind Sie ein Weindaten-Genrierer oder benötigen Sie aktuelle Weininformationsdaten, dann melden Sie sich noch heute im WIN an.

Weindaten müssen zentral gesammelt werden

Momentan steht die Weinbranche vor der Herausforderung, die Kommunikation der Weininformationsdaten zu harmonisieren. Leider werden bis heute die erhobenen Weindaten jeweils in Inselsystemen verwaltet – sprich, die Weindaten die Akteur A generiert sind für Akteur B nur durch Telefonate, Mails oder direkte Anfrage erhaltbar. Nachdem Akteur B seine Weindaten mit den Daten von Akteur A erweitert, sind diese in dieser erweiterten Form nur für Akteur B einsehbar. Damit Akteur C die für seine Geschäftstätigkeit notwendigen Weindaten erhält, muss dieser wieder bei Akteur A und B anfragen, und so weiter. Das bedeutet also, dass sobald Weindaten in die jeweils eigenen Datensysteme eingegeben werden, „sterben“ diese und müssen erst durch Zeit- und kostenintensive Arbeit „wiederbelebt“ werden – es kommt zu keiner weiteren nachträglichen automatischen Datenverdichtung/-veredelung. Hinzu kommt, dass durch diese Praxis Optimierungen immer nur innerhalb der Unternehmen stattfinden. Dies führt zu einer bedeutenden Innovationsschwäche in der Weinbranche.

Medienbrüche: Hoher Aufwand bei der Weindatenverarbeitung wegen fehlender Datenstandards

©EuvinoPro

Um die Daten lebendig zu halten und Medienbrüche sowie Fehler zu vermeiden, muss die Datenerweiterung automatisch erfolgen. Das WIN kommt dieser Forderung nach, indem es den Akteuren der Weinbranche eine zentrale Weindatenbank zur Verfügung stellt, welche die dezentral eingespeisten Weininformationsdaten sammelt und aufbereitet. Akteure können dann die jeweiligen vervollständigten Weindatensätze in Ihr eigenes Datenmanagement-System importieren.
Um die Weindateneingabe für alle zu ermöglichen, ist die WIN-Weindatenbank für alle Nutzer kostenlos und an alle gängigen IT-Systeme angepasst. Auf diese Weise stehen vollständige Weininformationsdaten stets zur Verfügung.

Das WIN als Lösung: Lebendige, aktuelle und vollständige Weinproduktdaten

©EuvinoPro

Eine Weindatenbank als gemeinsamer Standard

Eine dezentrale Einspeisung und zentrale Aufbereitung von digitalen Weininformationsdaten ermöglicht die von der Weinbranche lang ersehnte moderne Wirtschaftsweise: Standardisierte digitale Weininformationsdaten, die von allen Akteuren der Weinbranche schnell, einfach und vor allem fehlerfrei zentral abrufbar sind. Damit ist die notwendige Weindatenkommunikation beziehungsweise der Weindatenaustausch problemlos realisierbar.

Dies ist die Vision des WINs: Eine Weindaten-Plattform wie das WIN ermöglicht nicht nur allen Branchenakteuren durch einen einheitlichen Weindatenstandard Weininformationsdaten einzuspeisen und kostenlos abzurufen, sondern verhindert gleichzeitig auch Medienbrüche. Auf diese Weise werden Weinproduktdaten zum ersten Mal lebendig gehalten und an die heutigen Bedürfnisse im Handelsbereich angepasst.

Die Weindatenbank WIN

Um allen Akteuren der Weinbranche die Nutzung des WINs zu ermöglichen, knüpft das WIN mittels modernster Schnittstellentechnologie an die jeweils bestehende IT-Infrastruktur an und trägt somit als kostenloses und frei zugängliches Weindaten-Informationsnetzwerk zur Harmonisierung der interorganisationalen Weindatenkommunikation bei.
Neben Vorteilen wie der Einsparung vermeidbarer Kosten oder einer reduzierten Fehlerquote der Weindaten kann das WIN auch als Innnovationskatalysator für technologische Entwicklungen in der Wein-Branche dienen: Die Schaffung eines persistenten Weindateninformationsnetzwerks macht aus dem WIN eine nicht zu unterschätzende branchenspezifische Technologiebasis für weitere Web und Industrie 4.0 Anwendungen im Weinbereich.
Das WIN wird von Politik, Wein-Fach- und Hochschulen und führenden Weinhändlern unterstützt. Auch Kooperationspartner wie die Landesweinprämierungen, sowie die Bundesweinprämierung, Falstaff, Vinum, Weinplus, Selection, Fair&Green aber auch Bio-Verbände, wie Ecovin, Naturland, Demeter und Biokreis machen mit. Sehen Sie hierzu unsere Pressemitteilung .

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